Früh begannen Tänzer und Pädagogen ihr Wissen um den Tanz schriftlich festzuhalten und weiterzugeben; sei es, dass sie Schrittfolgen, Körperbewegungen und Haltungen mittels Zeichnungen oder einer „Tanzschrift“ zu notieren suchten, oder dass sie Gedanken zur Entstehung und Praxis von Tänzen und Choreographien in Briefen und Notizbüchern niederlegten oder in Büchern publizierten. In Deutschland hatten im frühen 18. Jahrhundert bereits etliche Tanzmeister wie Samuel Behr, Johann Pasch, Lovis Bonin, Meletaon (d. i. Johann Leonard Rost) und Gottfried Taubert Bücher über die Tanzkunst veröffentlicht (Behr alleine fünf verschiedene Titel), und 1704 wurde die erste Dissertation über ein Tanzthema gedruckt. Man sollte annehmen, dass es hier auch frühzeitig eine zentrale, öffentlich zugängliche Sammlung zum Thema Tanz gegeben hat.

Der französische Hoftanzmeister Louis Pecour präsentiert eine Tanznotation in der Tanzschrift von Beauchamp-Feuillet; Kupferstich 1705. Der französische Hoftanzmeister Louis Pecour präsentiert eine Tanznotation in der Tanzschrift von Beauchamp-Feuillet; Kupferstich 1705.
Foto © Deutsches Tanzarchiv Köln
Der französische Hoftanzmeister Louis Pecour präsentiert eine Tanznotation in der Tanzschrift von Beauchamp-Feuillet; Kupferstich 1705.

Doch trotz dieser Tradition kam es erst mit der Gründung der Akademie der Tanzlehrkunst in Berlin 1873 zum Aufbau einer eigenständigen, jedoch privaten Bibliothek für den Tanz in Deutschland. Die Mitglieder der Akademie diskutierten über Bühnen- und Gesellschaftstanz und prüften gemeinsam – vergleichbar der heute wissenschaftlich üblichen Qualitätssicherung durch Peer-Reviews – geplante Publikationen oder Tanznotationssysteme wie das von Friedrich Albert Zorn. Durch fehlenden Nachwuchs und den Tod der Mitglieder kam es um 1900 zum Erliegen der Tätigkeiten der Vereinigung und zum Ende der Sammlungstätigkeit. Kurz vor seinem Tod schenkte der Vorsitzende Amint Freising (1826–1905) wertvolle Bücher und ein Manuskript mit Aufzeichnungen von Balletten der Lipperheideschen Kostümbibliothek. Mehr als drei Jahrzehnte später fand der Tanzhistoriker Fritz Böhme, der seit Anfang der 1920er Jahre unter anderem eine Kartothek zu historischen Balletten aufbaute, auf einem Dachboden einen materiell weniger wertvollen Teil dieser Tanzbibliothek und konnte ihn in das dann existierende Berliner Tanzarchiv überführen: etwa eintausend Bücher, eine große Notensammlung und einen kompletten Satz der Zeitschrift der Akademie.

Es war Rudolf von Laban, der für die von ihm 1934 in Berlin geschaffene Deutsche Tanzbühne im Sommer 1935 das Deutsche Tanzarchiv begründete und Albrecht Knust mit dessen Leitung betraute. Hier ging es in erster Linie darum, Tänze und Choreographien in der Kinetographie Laban (Labanotation) aufzuzeichnen und für den späteren Gebrauch zu archivieren. Im Mai 1936 engagierte Laban Fritz Böhme als Tanzhistoriker an die in diesem Monat als Tanzhochschule zu den Deutschen Meisterwerkstätten für Tanz (etwas später: Deutsche Meisterstätten) erweiterte Tanzbühne.

Autor: Albrecht Knust vom Deutschen Tanzarchiv. Zeitungsbericht (Ausschnitt) vom 9. Juli 1935.
Foto © Deutsches Tanzarchiv Köln

Doch im Vorfeld der Olympiade sank bereits Ende Juni Labans Einfluss nach dem Besuch einer Probe durch Joseph Goebbels stark und er konnte den übergeordneten Behörden nur noch Vorschläge unterbreiten. Noch bevor Laban 1937 Deutschland verließ, wurde Knust im August 1936 entlassen – nach eigener Einschätzung, weil er ein „Laban-Mann“ war.[1] Erst im Februar 1937 wurde Böhme neben seiner Lehrtätigkeit mit der Leitung des Tanzarchivs beauftragt. Er musste es hinnehmen, dass das Deutsche Tanzarchiv nun der Verwaltung der vom Reichspropagandaministerium finanzierten Hochschule, den Deutschen Meisterstätten für Tanz als Archiv und Bibliothek untergeordnet wurde. Doch fungierte es offiziell als „Reichsarchiv“, was die zentrale, gesamtstaatliche Aufgabe des Tanzarchivs unterstrich.

Böhme machte sich systematisch auf die Suche nach geeigneten historischen Beständen. Auf einem mit „Tanzarchiv“ und „Ist ein Tanzarchiv notwendig?“ überschriebenen Notizblatt skizzierte er – wohl 1937 – als Desiderata den „Katalog von [Rudolph] Voß“, „die Memoiren von [Michael François] Hoguet“, den „Nachlaß von [Emil] Graeb“, „die Schätze der [Antoinette] dell‘ Era“, „die Slg. [Rudolf] Gebauer“. Es folgt der Hinweis auf die ausländische Konkurrenz: Aufkäufe wertvoller Tanzbücher in Deutschland im Auftrag von Rolf de Maré, [Cyril W.] Beaumont und [P. J. S.] Richardson. Die Frage, warum es keine zentrale Tanzsammlung gibt, beantwortete er mit „Der Stand hält nicht auf sich. Ist in Banden - Komödiantentum stecken geblieben“.

"damit unser Reichsarchiv (...) wieder aufgebaut werden kann..."
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Fritz Böhme klagte außerdem über die ungebildeten Familienangehörigen, „die alles wegschmeißen ([Jan] Trojanowskis Nachlaß) oder mit Krallen festhalten (Graeb) oder behüten, ohne daß jemand herankann (Hoguet).“

Der Bestand des Tanzarchivs wuchs unter Böhmes Leitung beständig. Es umfasste Ende 1942 beispielsweise fast 2.500 Blatt an Handzeichnungen und Druckgraphik.[2] Selbst eine japanische Tanzmaske, Kostüme und etwa 50 Filme gehörten dazu. „Mein Noverre-Archiv war einzigartig. Wigman hatte mir alles von ihrem Anbeginn gesandt“, schrieb Böhme.[3] In der Nacht vom 1. auf den 2. März 1943 verbrannte das Berliner Tanzarchiv bei einem britischen Luftangriff komplett.

Nur die umfangreiche „Sammlung Gebauer“ mit Ausschnitten, Programmen, Fotos und Fotopostkarten, die ein Depositum von Berthe Trümpy war und vor den Luftangriffen auf Berlin abgezogen und in die Schweiz verbracht wurde, überstand den Weltkrieg, kam durch Liselott Diem nach Köln und befindet sich heute wieder im Tanzarchiv. Und die Verwaltungs-Akten der Meisterstätten, die Adolf Ebrecht, der Verwaltungsleiter, im betonierten Kellergeschoss untergebracht hatte, existieren ebenfalls noch und befinden sich heute im Bundesarchiv.

Die Sammlung Gebauer (hier Prüfungseintrag von Böhme bei der Übernahme des Depositums in einem der Mäppchen mit Fotopostkarten am 10. September 1940) ist der einzige Bestand des 1. deutschen Tanzarchivs, der durch Rücknahme des Depositums nicht bei dem Luftangriff auf Berlin zerstört wurde.
Foto © Deutsches Tanzarchiv Köln

Die nach dem Verlust neu begonnene Sammlung vor allem von Tanzbüchern wurde am 6. März 1944 in 37 Bücherkisten nach Burg Seeberg (im ehemaligen „Reichsgau“ Sudetenland) ausgelagert, zusammen mit der Verlegung der Tanzhochschule dorthin. Noch im selben Jahr wurde die Tanzbibliothek in die Burg Rabenstein (heute Rabštejn) überführt und dort aufgestellt. Der Kulturdezernent von Eger (heute: Cheb), Herr Holubek, teilte dem Ehepaar Böhme mit, nach dem Einmarsch der Alliierten seien die Bücherkisten – bei der Überführung der Bibliothek in die Universitätsbibliothek Prag – in Karlsbad durch russische Soldaten beschlagnahmt und nach Russland gebracht worden.

Zunächst Privatbesitz Hans Litten; dann als Ersatz für die verbrannten Bestände Akzession im Berliner Tanzarchiv am 10. April 1943; 1945 mit tschechischem Stempel angeblich "ausgeschieden"; privater Besitzeintrag von Jiři Maršyk; heute DTK.
Foto © Deutsches Tanzarchiv Köln

Ob dies tatsächlich mit einem Teil der Berliner Bücher geschehen ist, kann bisher nicht beurteilt werden. Bisher ist nur nachweisbar, dass der Berliner Stempel in verschiedenen Büchern auf Tschechisch mit „VYŘAZENO.“ überstempelt wurde, also „ausgeschieden“ aus der Berliner Bibliothek. Solche Stempel werden in öffentlichen Bibliotheken eingesetzt, wenn nicht mehr benötigte Bücher aus dem Bestand verkauft werden. Natürlich darf nur der Eigentümer, also die im Stempel genannte Bibliothek, ein Buch durch Überstempeln des eigenen Besitzstempels als hier deakzessioniert kennzeichnen. Es liegt also nahe, dass die beschlagnahmten Berliner Bücher einer öffentlichen tschechischen Bibliothek übergeben, dort die Berliner Stempel überstempelt, die für diese Bibliothek


Foto © Deutsches Tanzarchiv Köln

uninteressanten Titel an Antiquariate verkauft und die selteneren Titel in den Bestand eingearbeitet wurden und sich möglicherweise noch heute dort befinden: vielleicht in Karlsbad/Karlovy Vary oder doch in der Universitäts- oder Nationalbibliothek in Prag/Praha. Von den nicht übernommenen Büchern gelangten mehrere viele Jahre später durch den Tanzenthusiasten Jiří Maršík nach Deutschland an das Tanzarchiv von Kurt Peters; der Rest ist vielleicht in tschechischen Antiquariaten oder Privatsammlungen zu finden.


Foto © Deutsches Tanzarchiv Köln

Die totale Kriegszerstörung des Berliner Tanzarchivs und der Verlust der neuen, ausgelagerten Berliner Bestände erwiesen sich nach dem Krieg als ein sich bis heute auswirkendes Desaster. Wären die Bestände aus Tschechien zurück nach Berlin gelangt, hätte das Tanzarchiv fortgeführt werden können und befände sich heute vermutlich wie die Verwaltungs-Akten der Meisterstätten in der Obhut des Bundesarchivs. Die überregionale, gesamtstaatliche Aufgabe, die es zuvor hatte, wäre bestehen geblieben. Doch um ein Tanzarchiv völlig neu aufzubauen, fehlten in der Nachkriegszeit jegliche Ressourcen, – zu einer Zeit, als die meisten öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken und Archive oft nicht mal mehr ein unbeschädigtes Gebäude zur Verfügung hatten.

Kurt Peters (1915–1996), 1984 im Tanzarchiv.
Foto Annelise Löffler © Deutsches Tanzarchiv Köln

Als der aus Hamburg stammende, ehemals Aachener und Saarbrückener Solotänzer Kurt Peters mit einem Bauchschuss verwundet aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, fand er seine private Sammlung an Tanzliteratur ebenfalls durch Kriegseinwirkung zerstört vor: Nur einige wenige Kladden mit Zeitungsausschnitten und handschriftlichen Buchexzerpten waren nicht durch Brand und Löschwasser zerstört worden. Fritz Böhme in Berlin war durch den zweimaligen Verlust des von ihm aufgebauten Tanzarchivs und seiner dort eingebrachten, in Jahrzehnten aufgebauten privaten Sammlung seelisch zu niedergeschlagen für einen weiteren Neuanfang. So war es der 34 Jahre jüngere Kurt Peters, der sich 1948 in Hamburg hoffnungsvoll privat an den Aufbau eines neuen Tanzarchivs wagte, um das zerstörte Berliner Archiv zu ersetzen. Wie einst Böhme erhielt Peters, der nun in Hamburg als Tänzer und vor allem als Tanzpädagoge tätig war, bei seiner Aufbauarbeit Unterstützung aus Tänzerkreisen durch die Überlassung von Büchern und Dokumenten, beispielsweise seitens der Hamburger Ballettmeisterin Olga Brandt-Knack.

Peters gründete 1953 die gleichnamige Fachzeitschrift Das Tanzarchiv und stellte seine Sammlung im selben Jahr erstmals öffentlich in Hamburg aus. Wie Böhme bekam es jedoch auch Peters mit einer finanzstarken privaten Sammlerkonkurrenz zu tun und konnte beispielsweise von der Familie von Willy Godlewski nur einen Teil der Tanz-Zeichnungen von Franz Opfermann (München, 19. Jh.) erwerben; der andere Teil wurde 1965 in Berlin versteigert und Peters dort von Friderica Derra De Moroda (Salzburg) überboten.

Kurt Peters unterrichtet die Kinetographie Laban in den Räumen des Tanzarchivs im Stadion in Köln-Müngersdorf.
Foto Annelise Löffler © Deutsches Tanzarchiv Köln

Kurt Peters ging es nie um privaten Besitzstolz, eigene Eitelkeiten und eine Verbindung der Sammlung mit seinem Namen: Sein erklärtes Ziel war der Wiederaufbau und laufende Betrieb eines zentralen öffentlichen Tanzarchivs in Deutschland.

Leider hatten die Alliierten mit der Dezentralisierung in Deutschland auch die „Kulturhoheit“ auf die einzelnen Bundesländer verteilt, so dass das zerstörte „Reichs[tanz]archiv“ trotz der gesamtstaatlichen Funktion nicht als ein „Bundes[tanz]archiv“ neu erstehen konnte. Thematisch zuständig in den Ländern waren die Theater- und Musikhochschulen, da es auch keine zentrale deutsche Tanzhochschule mehr gab, oder die Theatersammlungen oder die Universitäten. Peters verhandelte darum von 1952 bis 1965 mit den geeigneten Institutionen und Personen in Hamburg (Kultursenat, Theatersammlung, Staatsbibliothek), Berlin (Theaterwissenschaftliches Institut, Akademie der Künste, Deutsche Oper), München (Bayerische Staatsoper), Hannover (Hochschule) und Köln (Institut für Theaterwissenschaft, Amt für Kunst und Volksbildung).

"Gerne tue ich alles, um Ihren 'Laden' nach Berlin zu bekommen, schon damit man nicht immer nach Hamburg fahren muß, wenn man Material braucht." Georg Zivier
Foto © Deutsches Tanzarchiv Köln

In Hannover scheiterte der Vertragsabschluss daran, dass Peters noch einen Zuschuss zu den Umzugskosten des Archivs von Hamburg nach Hannover erbat und die Hochschule den Vertrag deshalb platzen ließ. Köln, das sich unter dem Ballettdirektor der Oper Aurel von Milloss gerade den Ruf einer „Stadt des Tanzes“ erworben hatte, ließ die Sommerakademie des Tanzes von Krefeld nach Köln übersiedeln, schuf das Institut für Bühnentanz und einen Studiengang in Tanzwissenschaft an der Hochschule für Musik und holte 1965 schließlich auch Peters mit seinem Archiv nach Köln. Die Verhandlungen des Beigeordneten Dr. Kurt Hackenberg mit dem Landesministerium waren zunächst erfolgversprechend gewesen, führten dann aber zu keinem Ergebnis. So wurde für Peters zwar eine Stelle als Ko-Direktor des städtischen Institutes für Bühnentanz geschaffen, sein Tanzarchiv aber wurde weder übernommen, noch bezuschusst. Zuerst im Stadion Müngersdorf untergebracht, überführte es Kurt Peters nach dortigen Einbrüchen und Zerstörungen in eine zusätzliche Privatwohnung und machte es den Interessierten 20 Jahre lang privat zugänglich.



Foto © Deutsches Tanzarchiv Köln

Als 1985 Central Dansberaad aus Amsterdam das Kölner Tanzarchiv zum Aufbau des Nederlands Instituut voor de Dans kaufen wollte, setzte sich der Tanzkritiker und –historiker Helmut Scheier erfolgreich für einen Verbleib in Deutschland und in Köln ein. Im selben Jahr wurde das inzwischen bereits international renommierte Tanzarchiv von der SK Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Köln erworben und gemeinsam mit der Stadt Köln, Kulturamt, – auf Wunsch von Peters unter dem Namen Deutsches Tanzarchiv Köln – als Informations-, Dokumentations- und Forschungszentrum für Tanz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Deutsche Tanzarchiv Köln ist heute zudem An-Institut der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und wird seit 2021 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Wissenschaftler[4], Studenten, Journalisten, Tänzer, Choreographen, Pädagogen, Museen, Verlage und Ballettliebhaber aus aller Welt nutzen heute das breite Spektrum der Bestände, um beispielsweise ein unbekanntes Tanzlibretto von Klaus Mann, ein seltenes Foto von Igor Strawinsky oder handschriftliche Notizen von Oskar Schlemmer zum „Triadischen Ballett“ einsehen zu können. Neben der Bewahrung von Zeugnissen der Tanzkunst widmet sich das Deutsche Tanzarchiv Köln verstärkt der wissenschaftlichen Aufarbeitung und der Präsentation dieser Dokumente in Ausstellungen, Publikationen und auf seinen Webseiten.

„Alle Kunst lebt von der Erneuerung. Jede Weiterentwicklung, jede Avantgarde basiert auf dem Traditionellen, bereits Dagewesenen, ehemals Avantgardistischen. Und so ging und geht jeder künstlerischen Meisterschaft in der Regel ein ausführliches Studium der bisherigen Meister und ihrer Werke voraus. In der Tanzkunst ist dies nicht anders, nur dass der Tanz durch seinen transitorischen, ‚flüchtigen‘ Charakter die am schwersten zu dokumentierende aller Künste ist. Ein Tanzarchiv ist der Versuch, das Gedächtnis der Tanzkunst zu sein.“

Frank-Manuel Peter – Leiter des Deutschen Tanzarchivs Köln seit 1986

[1] Brief von Albrecht Knust an Kurt Peters vom 19. Mai 1944.
[2] Zum Vergleich: Die Dance Collection – heute Jerome Robbins Dance Division – der New York Public Library hatte 1946 erst 25 dance prints im Bestand.
[3] Brief an Frida Holst am 2. März 1943, dem Tag nach der nächtlichen Zerstörung, und Notizen in seinem Nachlass.
[4] Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird hier auf die gleichzeitige Verwendung genderspezifizierender Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich gleichermaßen für alle Geschlechter.